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 „In CO2penhagen muss was laufen, Frau Merkel“

 Über das Greenpeace Urwaldpostamt richteten bereits beinahe 10.000 Menschen ihren  persönlichen Urwaldschutz-Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Und aktuell wartet -  der Einwohnerzahl nach - eine komplette Kleinstadt auf Antwort von der Kanzlerin zu den  Forderungen von Greenpeace für Klima- und Urwaldschutz.                                  ...mehr

 Bitte nutzen auch Sie das Greenpeace Urwaldpostamt und ergänzen Sie den hier  eingestellten Protestbrief (PDF) mit Ihrem persönlichen Appell und bitten die Kanzlerin  konkret um Antwort:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel,

im Dezember 2009 wird Deutschland bei der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen eine tragende Rolle übernehmen. Spätestens dort müssen die Regierungen der Erde ein effektives Rettungspaket für Urwald- und Klimaschutz beschliessen. So muss bis 2015 die Urwaldzerstörung am Amazonas, im Kongo-Becken und in Indonesien gestoppt werden – dafür ist bereits jetzt Ihr persönliches Engagement für die Schaffung eines internationalen Urwaldfonds zur Finanzierung von Waldschutzmaßnahmen dringend erforderlich!

Urwaldschutz ist Klimaschutz! Alle 2 Sekunden wird auf der Erde ein Urwaldgebiet von der Größe eines Fußballfeldes zerstört. 80 Prozent aller Urwälder sind bereits verloren. Ein Fünftel aller weltweit freigesetzten Treibhausgase entstehen durch die Zerstörung oder Degradierung der letzten Urwälder. Nicht nur Pflanzen, Tiere und Menschen der Urwaldregionen verlieren so ihre Lebensgrundlage. Auch wir in den Industrieländern
müssen mit dem Klimawandel die Konsequenzen der Urwaldzerstörung tragen. Investieren Sie jetzt in den Urwaldschutz - es zahlt sich sofort für unser Klima aus!

Greenpeace setzt sich weltweit für die Sicherung unserer Lebensgrundlagen ein und informiert mich unter www.urwaldpostamt.de auch über meine Rolle als Verbraucher. Der „ökologischer Fußabdruck“ für Deutschland zeigt, dass unser Konsumverhalten weit über dem liegt, was die Erde den Menschen an Ressourcen für Ernährung, Mobilität, Wohnen und Energie zur Verfügung stellen kann. Allein der Frevel, dass ich illegal eingeschlagenes
Urwaldholz noch immer legal in Deutschland angeboten bekomme, oder dass ich Urwaldzerstörung in Indonesien und Argentinien dank der Biokraftstoffquote an der Zapfsäule in Kauf nehmen muss, sollte Ihnen bereits zu denken geben. Zeigen auch Sie sich auf dem Weg nach Kopenhagen mit verantwortlich unseren „ökologischen Fußabdruck“ auf ein global verträgliches Maß zu reduzieren!

Ehrenamtliche Greenpeace-Läufer sind seit Anfang September unterwegs auf einem dreimonatigen Fußmarsch von knapp 2000 Kilometern vom Bodensee bis nach Kopenhagen um auf diesem Wege noch mehr Stimmen aus der Bevölkerung zur UN-Klimakonferenz zu tragen. Im November werden sie auch einen Zwischenstopp in Berlin machen und Gespräche mit Abgeordneten aller Fraktionen führen. Ich unterstütze die Forderungen von Greenpeace für Klima- und Urwaldschutz und möchte zusätzlich noch folgenden Appell persönlich an Sie richten - da CO2penhagen auch meine Klimakonferenz ist - mit der Bitte um Antwort:

 • Bitte nutzen Sie zusätzlich auch das Urwaldpostamt 24 des Greenpeace Urwaldpostamtes  und verwenden Sie die dort zur Verfügung gestellten Urwaldbriefmarken symbolisch –  ohne Frankaturwert - für Ihren Protestbrief.
 • Bitte schicken Sie das Antwortschreiben auf Ihren Protestbrief sofort nach Erhalt direkt  an das Greenpeace Urwaldpostamt (Kontakt).

 

 Protestbrief an Bundes-  kanzlerin Merkel  (PDF)

 Ökologischer  Fußabdruck -  Deutschland (PDF)

 Ratgeber Holz und Wald  (PDF)

 Agrosprit (PDF)

 Urwaldrepublik  Deutschland (PDF)

 Folgen illegalen  Holzhandels für  deutsche Holz- und  Forstindustrie (PDF)

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