
Greenpeace Meerjungfrauen weisen Roland Koch den Weg zu Klimaschutz
Beim traditionellen Festumzug am 14. Juni zum Abschluss des Hessentags in Langenselbold präsentierte sich die Greenpeace Gruppe Marburg in Vertretung für die Stadt Marburg ganz im Gewande der im Dezember stattfindenden UN-Klimakonferenz in Kopenhagen. Unter dem Motto „In CO2penhagen muss was laufen“ appellierten die als Meerjungfrauen gekleideten Aktivisten an Entscheidungsträger in Kommunal-, Landes- und Bundespolitik sich für mehr Klima- und Urwaldschutz zu engagieren.

Allem voran richtete sich der Aufmarsch an diesem Tage an die Adresse des Hessischen Ministerpräsidenten. Mit dem Appell „Klimaschutz geht anders! Stopp Staudinger!“ und der Übergabe einer zuvor von Besuchern des Hessentags bemalten hölzernen Meerjungfrau an Roland Koch protestierten die im September für Klima- und Urwaldschutz von Konstanz nach Kopenhagen 2000 km zu Fuß startenden Akteure des Greenpeace Urwaldpostamtes gegen das nur wenige Kilometer vom Hessentag entfernte Bauprojekt des 1100 Megawatt- Steinkohleblocks 6 auf dem E.ON-Standort Staudinger in Großkrotzenburg.

Mit Beginn des größten Volksfestes in Hessen wiesen Besucher des Greenpeace Urwaldpostamt auf der Hessentagsstraße bereits Bundeskanzlerin Angela Merkel den Weg nach Kopenhagen und forderten sie 10 Tage lang in Briefen dazu auf, sich bereits jetzt für die Finanzierung von Urwald- und Klimaschutz stark zu machen.