
Wo der Schuh drückt...
Juni 2009 – Mit über 8.000 Protestbriefen an die Schuhkonzerne Adidas, Nike, Clarks, Geox und Timberland machten die Besucher auf dem Hessentag in Langenselbold und auf dem Southside Festival in Baden Württemberg den Schuhkonzernen klar, wo Verbrauchern der Schuh in Punkto Klima- und Urwaldschutz drückt. Schuhkartonweise gingen die Forderung „keine Schuhe aus Urwaldzerstörung“ mit dem Aufruf zu handeln direkt über die Schuhproduzenten auch an die Adresse der Fleisch- und Lederindustrie in Brasilien, die den Amazonas Regenwald für Rinderweiden vernichtet.
Am Beispiel der Schuhkonzerne nutzten einige der Besucher gleichzeitig auch die Möglichkeit einen zusätzlichen Briefappell an die Bundeskanzlerin zur richten. Sie forderten von ihr verstärkt ein Handelsverbot von Produkten aus Urwaldzerstörung, sowie 2 Milliarden Euro jährlich für den internationalen Urwaldfonds bereitzustellen, damit Länder wie Brasilien konsequenten Urwaldschutz überhaupt umsetzten und kontrollieren können. Auch wurde sie gebeten mit den betreffenden Schuhfirmen in Kontakt zu treten.